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Commando Trad Nr. 10

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Die weihnachtliche Gemütlichkeit verträgt sich gut mit Gesang, Musik und Tanz – handgemacht und ohne Glorienschein. Hier ist wieder Commando Trad aus Montral. Viel Spaß!

 

Geschrieben von kuec55

Januar 22, 2012 um 7:06 pm

Veröffentlicht in Folk, Weihnachten, Winter

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Meine erste E-Bike-Fahrt im Sauerland

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Ich hätte nie gedacht, dass Rad fahren im Hochsauerland so viel Spaß macht – selbst wenn es nicht bergab geht. Und das im November! Ein E-Bike ist zwar kein Mofa, aber das Motörchen ist doch ganz hilfreich. Die Strecke reichte für einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffeepause: Oberkirchen – Grafschaft – Schmallenberg – Winkhausen – Oberkirchen. Es finden sich kombinierte Rad/Fuß- oder Wirtschaftswege, oft auch geteert, so dass man Autoverkehr meistens vermeiden kann. Schöne Abschnitte durch Wiesen und an kleinen Flüssen entlang. Das Rad hatte eine 8-Gang Schaltung; man sollte in den höheren Gängen fahren. Ob die Batterie für den ganzen „Sauerland – Radring“ (84km) reicht, bleibt zum Ausprobieren für das nächste Mal.

Geschrieben von kuec55

Dezember 5, 2011 um 5:16 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

Martinsfest 2011

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So schönes Wetter hatten wir noch nie – und nach zwei Jahren Pause wg. Sturm bzw. Schweinegrippe war das Fest ein guter Neubeginn. Laternen, die angestrahlten Fensterbilder und der Feuerkorb gaben schönes Licht. Mit Chorgesang, Brezeln, Grillwurst, Getränken und nicht zuletzt dem Umzug um den Block war es eine gelungene Veranstaltung. Danke an die vielen engagierten Eltern, die so etwas erst möglich machen.

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Geschrieben von kuec55

November 11, 2011 um 8:02 pm

Veröffentlicht in Herbst, Schulveranstaltungen

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Ruhrtalradweg – Fazit

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Ich hab’s geschafft, auch wenn meine kurzen und langen  Tagestouren über ein Jahr verteilt waren.
Meine Etappen waren, in geographischer Folge:
A) Winterberg – Bestwig
B) Bestwig – Hüsten
C) Hüsten – Wickede
D) Wickede – Herdecke
E) Herdecke – Witten
F) Witten – Essen
G) Essen – Mülheim
H) Mülheim – Duisburg

Die Gesamtstrecke beträgt 230 km, aber man macht ja geplante oder auch ungeplante Abstecher. Nicht immer konnte und wollte ich den ganzen Tag unterwegs sein. Schöner und einfacher ist es, sich ein paar Tage hintereinander zu nehmen und zwischendurch zu übernachten. Man muss aber mehr vorplanen und hat auch mal schlechtes Wetter. Für die Tagestouren spricht die gute Anbindung an eine Menge Bahnhöfe, wobei es im Ruhrgebiet dann schwieriger wird.

Ein paar Tipps zur Planung: 40 km pro Tag sind genug, wenn man Natur und Sehenswürdigkeiten wahrnehmen und nicht nur Kilometer fressen will. Im Netz gibt es ein tolles Tool, nämlich den Radroutenplaner NRW mit Karten, vielen Hinweisen und GPS. Es ist erstaunlich, wie viele touristische Radwege es inzwischen gibt. Praktisch ist die spiralgebundene „route:industriekultur“ mit vielen Detailinfos und genauen Karten. Ohne solche Reiseführer fährt man an den versteckteren interessanten Orten ahnungslos vorbei, z.B. Kloster Saarn bei Mülheim, und verpasst die vielen kleinen Zeugen des Industriezeitalters, Türme, Schächte, historische Gebäude …

Durchschnittliche Fitness reicht eigentlich aus, wobei ein bisschen Ausdauertraining nicht von Schaden ist, ebenso ein durchschnittliches Alltagsrad. Nicht immer will man gleich als Tourist dastehen. Ich fahre übrigens inzwischen mit einem Helm.
Die eigentliche Herausforderung ist nicht das Radeln, sondern die dazugehörige Bahnfahrt mit manchmal wenig Platz im Zug. Bahnverbindung und Tarif unbedingt vorher auskundschaften, Stoßzeiten meiden.  Irgendeine Form von Landkarte mitnehmen, da die Beschilderung nicht unbedingt narrensicher ist, vor allem im unteren Ruhrgebiet. In ländlichen Regionen genug zu trinken mitnehmen, hier ist nicht an jeder Ecke ein Kiosk.

In Herdecke scheint es jedenfalls Getränkenachschub zu geben:

Wenn ich es noch mal zu tun hätte, würde ich… einfach die gleiche Strecke zu einer anderen Jahreszeit fahren. Der Hochsommer ist nicht wirklich perfekt. Ich würde öfter versuchen, unter der Woche radeln. Vielleicht eine Bahn-Tageskarte nehmen und die Highlights noch einmal besuchen: Winterberg, Arnsberg, Schwerte, Herdecke, Witten, Hattingen, Essen-Baldeneysee/Werden/Kettwig. Um die verschiedenen Rad-Ausleihsysteme auszuprobieren, Radstation, Metropolrad, würde es weiterer Vorbereitung bedürfen. Das Leihrad könnte aber manchen Stress ersparen.

Früher bin ich viel im Münsterland geradelt, dort ist es mit der Bahn-Anbindung aber schwieriger. Ich hätte nicht erwartet, dass das Ruhrgebiet so viele schöne, interessante Ecken und originelle Sehenswürdigkeiten hat, die es sich lohnt, mit dem Rad zu besuchen. Hier denke ich z.B. an den Wasserturm Aquarius  in Mülheim. Zum Gasometer Oberhausen wird mich dann der „Rundkurs Ruhrgebiet“ führen.  Ich möchte auch den Älteren Mut machen, NRW radelnd zu entdecken. Warum in die Ferne schweifen? Eine bessere Ökobilanz als der Autotrip oder Urlaubsflug hat die Kombination Bahn/Rad sowieso. Es ist an vielen Orten eine Menge Planungsarbeit und Geld in die Radwege geflossen, was hoffentlich auch den Anwohnern nützt. Wer „aus Prinzip“ Fahrrad fährt und sich für eine klimafreundliche Verkehrpolitik einsetzen möchte, sollte dem Verkehrsclub VCD beitreten.

 

Geschrieben von kuec55

August 22, 2011 um 12:52 pm

Veröffentlicht in Reisen, Ruhrtalradweg

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Ruhrtalradweg Winterberg – Bestwig, Hüsten – Wickede

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Winterberg – Bestwig

Das Beste zuletzt. Den höchstgelegenen Teil hatte ich mir für den Schluss aufgehoben und einen Samstag mit strahlender Sonne gewählt. An so einem Tag sollte man möglichst früh auf dem Bahnsteig stehen, um mit Rad problemlos die Zugfahrt zu bewältigen. Menschen ohne Rad sind ab Fröndenberg die Ausnahme. Auch wenn mehrere Kurzzüge zusammengekoppelt werden, sind der Verlängerung Grenzen gesetzt: „Die Bahnsteige sind nicht so lang,“ meint ein Schaffner. Die Bahnstrecke verläuft ab Schwerte das Ruhrtal hinauf mehr oder weniger in der Nähe des Radwegs, so dass man sich durch die Panoramascheiben schon mal das Gelände anschauen kann. Eine gute Stunde kann man sich freuen, dass einem die Lok den mühseligen Weg bergauf abnimmt. Der Elektromotor brummt stärker, wo früher die Dampflok geschnauft hätte.

In Winterberg angekommen, kann man sich ruhig erst mal in der Fußgängerzone umschauen und Kaffee trinken. Bevor man auf der Straße Niederländisch gehört hat, ist man nicht wirklich dort gewesen :-) Nach dem Startpunkt des RTR am Bahnhof verteilen sich die Radler recht schnell. Am Ortsrand ein schöner Blick über die Höhen. Vor der Ruhrquelle ein kleiner Aufstieg, Schieben ist für mich keine Schande. Die Quelle selbst ist unspektakulär. Dort teilt man sich ein Stückchen den Pfad mit dem Rothaarsteig – auch noch so ein Projekt…
Man braucht kein Rad mit 20+x Gängen, um die Bergetappe entspannt und locker zu bewältigen.

Hier oben gibt es Waldluft, wenig Nähe zu Straßen und Urlaubsgefühl. Die Ski-Hänge und sonstige Hässlichkeiten sind auf der anderen Ortsseite. Die Beschilderung ist gut. Man muss sich als Autofahrer nur auf die winzige Größe einstellen. In Niedersfeld gibt es sogar einen Vor-Wegweiser, da sicher schon hunderte Radler den Abzeig links durch die Siedlung verpasst haben, der die Hauptsraße umgeht. Durch die erhebliche Höhendifferenz kann man lange Zeit das Rad auf gutem Untergrund einfach rollen lassen – Radfahrers Traum. So steil wie die 15% kurz vor Assinghausen wird es aber nur einmal. Das Gold-und Rosendorf habe ich mir für die Mittagspause ausgesucht. Es gibt denkmalgeschütztes Fachwerk, ein Grimme-Denkmal und vier Rosen-Wege, die man mit einem Faltblatt abschreiten kann.

Nächster größerer Ort ist Olsberg, hier kommt man mehr ans Ruhrufer. Ich verpasse einen Abzweig in Antfeld, (die Richtung Brilon ist die falsche), dafür rollt man sehr entspannt bis nach Bestwig. Insgesamt eine schöne Streckenführung, genug Ruhebänke, Cafes oder Biergärten.

Hüsten – Wickede

Letztes Jahr hatte ich nach einem Blick auf die Karte dieses Stück ausgespart, was ein Fehler war. Trotz der Nähe zur Autobahn ein sehr angenehm zu fahrendes Teilstück, das gezielt als Freizeitbereich gestaltet wurde. Der Autolärm hält sich in Grenzen, man fährt auf Asphalt direkt am Ufer und kann den Leuten beim Picknicken zusehen.  Vor Wickede ein kleines Stück der „Deutschen Alleenstraße“, Pferde- und Kuhweiden. Ca. 16 km, die meine Tagesleistung wieder auf ca 50 km brachten.

Noch mal: Bahn fahren

Die Fahrkartenautomaten sind leider nicht so programmiert, dass sie von sich aus den günstigsten Tarif vorschlagen. Man muss schon vor der Fahrt wissen, was man will. Da ich mehrmals umsteige und den Bereich des VRR verlasse, habe ich mich für ein Schöner Tag Ticket NRW (Single) zu 26 € entschieden und verzichte darauf, auszurechnen, ob der Einsatz meiner Bahncard 25 billiger gekommen wäre. Aber auch das Rad braucht eine Fahrkarte. Selbst nach vielen Versuchen sind mir die Radtarife immer noch ein Rätsel. Ich habe aber gestern gelernt, dass es auch Tageskarten zu 4,50 € gibt. Wieder habe ich  auf dem Bahnhof eine Radlergruppe getroffen, die zu viel bezahlt hatte und sich mit dem Ticket Schöner Tag (Gruppe) erheblich besser gestanden hätte. Wünschenswert ist auch, dass am Bahnhofsgebäude ein Abfahrtsplan hängt – und nicht nur in der Halle, die abends zu ist. In Wickede hab ich dann im Automaten noch mal nach den Zeiten geguckt. Der Einstieg in den RTR ist nicht immer leicht zu finden, etwa am unübersichtlichen Bahnhofsgelände von Bestwig. Wie wäre es mit RTR-Info – Punkten an der Stelle, wo man das Bahnhofsgelände verlässt, am besten sogar mit Markierungen am Boden?

Liebe Bahn, die RTR-Radler sind wenig-Fahrer, die Ihr als Kunden gewinnen könntet, mit einem bisschen mehr Beratung und Freundlichkeit. Wenn mir gleich 40 € Bußgeld angedroht werden, weil ich in Hagen auf dem Bahnsteig geradelt bin, vergeht mir  die Lust, für Euch im Bekanntenkreis Werbung zu machen. Vielleicht sollte ich es als grauhaariger ÜFü als Kompliment nehmen, in die Nähe jugendlicher Rowdies gerückt zu werden?

Geschrieben von kuec55

August 21, 2011 um 10:20 am

Veröffentlicht in Reisen, Ruhrtalradweg

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Wandern in den Cotswolds/England Juli 2011

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30 Jahre nach meinem ersten Besuch kehrte ich in die Cotswolds zurück. Wer glaubt, dass die englische Postkarten-Idylle nur im TV existiert, kann in der mittelenglischen Hügellandschaft westlich von Oxford Orte erleben, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Auch für Ken Follett – LeserInnen sind die Cotswolds von Interesse. Der Zusammenhang zwischen Schafwolle, Reichtum, Kirche und Bauwirtschaft in mittelalterlichen Zeiten ist z.B. in Cirencester  gut nachzuvollziehen. Inzwischen lebt die Gegend vorwiegend vom Tourismus. Ausgehend von Bourton-on-the-Water mit den fünf Brücken über das Flüsschen Windrush haben wir bei schönem Wetter geführte Wandertouren gemacht. Das traditionelle Wegerecht ermöglicht auch Strecken über Privatgrund. Uralte Dorfkirchen und weinumrankte Cottages gaben schöne Fotomotive ab. Es muss in GB nicht unbedingt London, Cornwall oder Schottland sein.

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Geschrieben von kuec55

August 1, 2011 um 3:36 pm

Veröffentlicht in Reisen

Ruhrtalradweg Ende: Mülheim – Duisburg

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Mein Ziel war eigentlich in der Gegend von Ratingen, aber es ließ sich noch ein Stück RTR in den Tagesausflug integrieren. Vom Mülheimer Hbf. ging es durch die City ans Ruhrufer. In Mülheim liebt man Glyzinien und versucht, sie nicht nur im Park, sondern auch auf einer großen Straßenbrücke an Bögen wachsen zu lassen. Erstes Ziel war Schloss Broich auf der südlichen Ruhrseite. Mit Glück konnte ich einen Blick in den Innenhof erhaschen, obwohl eigentlich für ein Jazzkonzert aufgebaut wurde. Von den wirklich alten Mauern ist nicht mehr viel zu sehen, man kann sich die Anlage aber noch gut vorstellen. Das Schloss liegt ebenso wie der heutigeVeranstaltungsort Ringlokschuppen in einem schönen Parkgelände. Hier fand vor einigen Jahren die MüGa statt. Am Ende des Parks befindet sich ein alter Wasserturm, der eine Camera Obscura und ein Museum der bewegten Bilder enthält. Diese Daumenkinos, Faltpanoramen und drehbaren Skope gefielen mir sehr. Nächster Stop war das Schloss Styrum. Der ehemalige Herrensitz wurde  in den 1930ern in eine Fabrikantenvilla umgebaut und ist jetzt in städtischem Besitz. Direkt dameben steht ein weiterer Wasserturm, der Aquarius, mit dem vom RWW gesponserten Wassermuseum. Die Außentreppen und Aufzüge sind nichts für Leute mit Schwindelanfällen. Oben in 35m Höhe gibt’s ein 360-Grad Panorama, auch das nett zum Abschluss. Viele Computersimulationen oder -spiele und Filmchen sollen Bewusstsein für das nasse Element schaffen. Für die Ruhrtal-Fahrer ist ein großes Panorama mit Infos über  einzelne Stationen interessant. In beiden Wassertürmen wurden gerade Hochzeiten gefeiert – wobei ich eindeutig den kleineren bevorzugen würde.

Hier könnte man eigentlich aufhören. Die Strecke nach Duisburg ist speziell bei kräftigem Westwind nicht so prickelnd,  Cafes zum Einkehren bieten nur die genannten Museen. Höchstens der Abschnitt auf dem Deich am südlichen Ende von Oberhausen kann gefallen. Die Gegend präsentiert sich als Gewirr von Wasserwegen, Auto- und Eisenbahnen. Der Verlauf ist mühsam zu verfolgen. Wenigstens gibt’s häufig Brücken, wo man sich bei Regen unterstellen kann. Irgendwann stehe ich an der Schleuse Meiderich und habe trotz Landkarten Mühe, meine Richtung wieder zu finden. Bei kräftigen Schauern erspare ich mir den  „offiziellen“ Endpunkt in Du.-Ruhrort und strebe sofort den Hauptbahnhof an. Wenigstens dieser ist gut ausgeschildert – was man für den RTR im letzten Abschnitt nicht behaupten kann. Die Ziele Landschaftspark Du.-Nord sowie die Museen am Innenhafen spare ich mir auf für das nächste Radel-Projekt.

Geschrieben von kuec55

Juni 21, 2011 um 6:54 pm

Veröffentlicht in Reisen, Ruhrtalradweg

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5. Folkerdey 18.6.2011

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Zu einem vollständigen Bericht hat’s nicht gereicht, da ich nur drei der sieben Gruppen gesehen habe. Meine Fotos möchte ich den Interessierten dennoch zugänglich machen. Das komplette Festival wurde im Rahmen eines Jugendzentrums-Projekts von mehreren Kameras gefilmt.  Durch die entsprechenden Aufbauten geriet das Flair des Eisenzeitlichen Gehöfts etwas in den Hintergrund. Nett war’s immer noch. Gutes kulinarisches Angebot, Kinderspielbereich, schöne Lage. Das kleine Festival in einem Ratinger Naherholungsgebiet hat zwar größtmögliche Nähe zum Düsseldorfer Flughafen. Da ich aber mit Fahrrad und Bahn unterwegs war, trat ich um halb acht den Heimweg an, für den ich drei Stunden brauchte, und verpasste daher (wieder) die Top Acts.

Das Wetter war nicht so perfekt wie im vergangenen Jahr. Leidtragende waren Thomas Steffens (Gesang, Gitarre) und Jonas Liesenfeld (Geige), die während kräftiger Schauer auftraten. Das Trio Ceolma (gälisch für „gute Musik“) wurde ebenfalls von Jonas unterstützt. Die Musik war anspruchsvoll, besonders der junge Whistle-Spieler beeindruckte. Auf dem Bonn Folk Festival am 8. Oktober kann man sie erleben. The Great Folk Robbery „klauen“ ihr Repertoire aus Folk und Pop zusammen, wobei mir besonders die Levellers-Cover gefielen. Egal was, sie machen – die Musik  geht beherzt nach vorn. Da der Sänger jetzt in Bamberg lebt, sind sie nur noch selten gemeinsam zu hören.

Die drei Formationen sind, wie die Veranstalter Alex und Thomas alias Drowsy Maggie, der Session-Szene verbunden. Wer in der Nähe von Ratingen, Bonn oder Leverkusen wohnt, hat gute Chancen, sie auf den örtlichen Irish Folk – Sessions in ihrem angestammten Biotop zu erleben.

 

Geschrieben von kuec55

Juni 19, 2011 um 12:05 pm

Herdecke Himmelfahrt 2.6.2011

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Die Herdecker Maiwoche bietet eine Menge live-Musik im sonst beschaulichen Stadtkern, dazu allerlei Kunstgewerbe und kulinarische Angebote. Bei strahlendem Sonnenschein lohnt sich die Anfahrt allemal. Ich fotografiere gern Musiker-/innen in Aktion, und dazu war reichlich Gelegenheit. Mittags spielten „Bucks of Oranmore“, das sind Doro, Barnabas und Fritz, in der Session – Szene nicht unbekannt. Am Rand des Kirchplatzes traf ein Singvögel  imitierender Renter auf eine ungarische Okarinaspielerin. Eine Kindertanzgruppe und die Sambatrommeln verkürzten die Zeit, bis die „Markmaniacs“ sich anschickten, die Fußgängerzone zu rocken. Auch wenn es anders aussieht – der coolste ist der Bassist :-) .

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Geschrieben von kuec55

Juni 2, 2011 um 5:32 pm

Veröffentlicht in Folk, Konzerte

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Fußballturnier 27.5.2011

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Trotz Regenschauern herrschte gute Stimmung am Spielfeldrand. Mit einem Sieg ging es los, aber danach wurden die Gegner doch übermächtig. Fein gespielt, auf jeden Fall!

Geschrieben von kuec55

Mai 29, 2011 um 9:01 am

Veröffentlicht in Schulveranstaltungen

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