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Archiv für die Kategorie ‘Politik von unten

Anti-Atom-Mahnwache Lüdenscheid 11.4.2011

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Auch im Sauerland gehen die AtomkraftgegnerInnen unverdrossen auf die Straße, einige Alte und speziell die ganz Jungen. Man war um demokratische Strukturen bemüht, so ließ sich ein dreiköpfiges Team per Handzeichen die Berechtigung zur Außenvertretung geben. Das offenen Mikro wurde recht abwechslungsreich genutzt. Zwei Pfadfinderinnen trugen eine aktualisierte Erlkönig-Fassung vor. Leider versuchte auch hier eine linke Splitterpartei mit vier Buchstaben, Trittbrett fahrend Aufmerksamkeit zu erzielen. Die lange Liste der unterstützenden Gruppen auf dem gelben Banner ist jedenfalls beeindruckend.

 

Geschrieben von kuec55

April 12, 2011 um 5:41 nachmittags

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Anti-Atom-Demo Essen 2.4.2011

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“Ihr seid nicht nur viele, und ihr seid nicht nur laut – ihr seht auch noch gut aus!”  Der Typ auf der Bühne hatte irgendwie recht. 4-5000 kamen bei strahlendem Sonnenschein in Essen  zusammen, um den Atomausstieg zu fordern und speziell die Zentrale von RWE zu umzingeln. RednerInnen kamen von Greenpeace, Urgewald, Ärzten gegen den Atomkrieg und von Bürgerinitiativen. Musikalische Einlagen boten Frank Baier und Klaus der Geiger. Trotz ernsten Anliegens und Zorn über Politik und Energiekonzerne war die Stimmung nicht verbissen. Auf dem Weg gab es beschwingte Samba- und Blasmusikgruppen. Vor dem RWE-Turm wurde 10 Minuten Krach gemacht mit allem, was dazu in Frage kam: Vuvuzelas, Kochtöpfe, Pfeifen und Rasseln. Kreative Transparent- und Kleidungsgestaltung ließ öfter schmunzeln. Wohl noch nie war die Altersspanne bei den DemonstrantInnen so groß wie dieses Jahr. Es gab ein deutliches Zusammengehörigkeitsgefühl.

Die nächsten Termine: Karfreitag 14:00  im Dreiländereck bei Aachen, Ostermontag in Gronau. Und natürlich jeden Montag am Ort.

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Geschrieben von kuec55

April 2, 2011 um 7:28 nachmittags

Veröffentlicht in Folk, Politik von unten

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Anti-Atom-Mahnwache Hagen 28.3.2011

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Mahnwache, die dritte. Wieder mit einigen neuen Leuten und Plakaten. Ebenso wie die akute Betroffenheit über die Katastrophen-Nachrichten droht die Mobilisierung langsam etwas abzufallen. Jetzt wäre Zeit, mal bei den örtlich vertretenen Parteien nachzufragen, wie es denn so mit der Atompolitik aussieht. Und ihnen gegebenenfalls, wie auf dem Foto, den Marsch zu blasen.

Geschrieben von kuec55

März 28, 2011 um 6:56 nachmittags

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Anti-Atom-Mahnwache Hagen 21.3.2011

Deutlich mehr TeilnehmerInnen als in der vergangene Woche kamen bei strahlendem Frühlingswetter zusammen, um der Katastrophenopfer in Japan zu gedenken und den Austieg aus der Atomenergie zu fordern. Das Spektrum der vertretenen Gruppen und Grüppchen reichte von der Hartz-4 Montagsdemo und Gewerkschaften über MLPD, Autonome, Grüne und Jusos (beide ohne Fahnen) bis zur Frauengruppe Courage und einer Solar-Initiative. Die Normalos waren bei Weitem in der Überzahl. Die Stimmung war entspannt, was man auch den Ordnungshütern ansah.

Geschrieben von kuec55

März 22, 2011 um 5:38 nachmittags

Veröffentlicht in Politik von unten

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Lebkuchen-Protest

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Hinterhältig, das. Aus Lebkuchen und mit Zuckerguss (grün!) kommt ein harmlos aussehendes Herz daher. Es könnte glatt vom Weihnachtsmarkt stammen. Die Stuttgarter Protestierer machen sich die allgemeine Glühwein-Stimmung zunutze, um der arglosen Bevölkerung ihre Parole unterzuschieben. Da hilft nur eins: schnell aufessen!

Geschrieben von kuec55

Dezember 13, 2010 um 4:25 nachmittags

Veröffentlicht in Kurioses, Politik von unten

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30 Jahre GRÜNE in Hagen

Am 13. März wurde der Kreisverband von Bündnis 90/Die GRÜNEN in Hagen 30 Jahre alt. Zu einer kleinen Feier am Samstag Mittag war auch MdB Bärbel Höhn aus Oberhausen angereist. Sie bescheinigte den Hagenern, immer wieder mit Anträgen für Impulse auf Landes- und Bundesebene zu sorgen. Für die Landtagswahl in NRW benannte sie die Schwerpunkte Bildung,  Energiepolitik und Finanzen. Auch Jochen Marquardt vom DGB und MdL Wolfgang Jörg  (SPD)  im “Rent a Rüttgers”- Shirt waren unter den Gratulanten.

Mit Bildern von Ulrich Buddeberg. Auf ein Bild klicken, um es groß zu sehen.

Geschrieben von kuec55

März 13, 2010 um 2:09 nachmittags

Veröffentlicht in Politik von unten

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neues Ströbi-Poster

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Nein, hier gibt es keine Werbung für eine Partei, auf dem Plakat geht es ja nur um die Erststimme ;-)

Der Kandidat ist allerdings der einzige, der für diese politische Gruppierung je ein Direktmandat erringen konnte, und er versucht es diesen Monat wieder.  Wie zuvor hat der Cartoonist Gerhard Seyfried eine Menge witzige Ideen auf diesem  Poster untergebracht. Sicher erinnern sich viele noch an seine Karikaturen aus der Hoch-Zeit der Alternativen Bewegung. Marx schaut jedenfalls wohlgefällig von seiner Wolke 7 auf den bunten Haufen, der loszieht. Die Sprechblasen über dem leicht verfremdeten Reichstag sagen übrigens: “Was machen wir mit den Schulden?” – “Wie nach dem Krieg – Währungsreform!”

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Als Plakat in voller Größe kommt das Ganze natürlich noch besser. Gibt’s für 2 € im Berliner Wahlkreis-Büro des Kandidaten. Kontaktdaten und Infos auf seiner Website.

Geschrieben von kuec55

September 4, 2009 um 4:42 nachmittags

Merry Christmas – der Film zum Weihnachtsfrieden

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Sat 1 zeigte zu Heiligabend den Film Merry Christmas mit Daniel Brühl, Diane Krüger und Benno Fürmann. Es geht um ein Ereignis während des 1. Weltkrieges, das in England fester Bestandteil der kollektiven Erinnerung, in Deutschland aber ziemlich unbekannt ist: den spontanen Weihnachtsfrieden in den Schützengräben von Flandern 1914. Die Rahmenhandlung wirkt zwar etwas aufgesetzt, Regisseur Christian Carion bezieht aber deutlich Position für die Seite des Friedens. Der Hintergrund nimmt wahre Ereignisse auf: Franzosen, Briten und Deutsche legten spontan die Waffen nieder, sangen gemeinsam, tauschten Geschenke aus, begruben ihre Toten und spielten Fußball im Niemandsland. Dies alles ist vielfach bezeugt. Wieder einmal bewies sich die grenzüberschreitende Kraft der Kultur, insbesondere der Musik: ‘Stille Nacht’ kann man in den verschiedensten Sprachen gemeinsam singen.
Massiver Druck von oben beendete das Geschehen. Auch die Nachrichten darüber wurden in Deutschland unterdrückt – mit durchschlagender Wirkung bis heute.

Ich habe mich gefragt, warum der Frieden von unten 1914 nicht ein viel größeres Thema ist. Vielleicht trägt der Film ja dazu bei, die richtigen Fragen zu stellen.

Für den ersten Eindruck gibt es einen Trailer.

Hier geht’s zur Homepage des Films.

Viele Details zum Film und dessen historischem Hintergrund bietet Josef Bordats Text auf philosophia-online.

Für mich ist die Niederlegung der Waffen und das Heraussteigen aus den Schützengräben der Inbegriff der Weihnachtsbotschaft. Ich habe mich schon länger mit dem Thema beschäftigt und kann als Einstieg das Buch “Merry Christmas, der kleine Frieden im Großen Krieg” von Michael Jürgs, Goldmann Taschenbuch, empfehlen. Auf meiner Homepage habe ich das Thema aus dem Blickwinkel der mündlichen Überlieferung  betrachtet.

Es geht mir darum, dass wir ebenso wie die damaligen Soldaten die ‘Sachzwänge’ des Krieges in Frage stellen.  Die Absurdität des Krieges war in den Schützengräben von Flandern vor 94 Jahren  mit Händen zu greifen. Abertausende von Menschen wurden für nationale Machtpolitik geopfert. Seit damals hat militärische Gewalt wenig dazu getan, mehr Gerechtigkeit in die Welt zu bringen, aber millionenfaches Leid über die Menschen gebracht, bis in unsere Tage. Muss das so bleiben?

Geschrieben von kuec55

Dezember 20, 2008 um 4:42 nachmittags

Barack O’Bama

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Alle wichtigen US-Präsidenten hatten irische Vorfahren. Barack Obama macht da keine Ausnahme. Sein Ur-Ur-Ur-Großvater wanderte 1850 von Moneygall im County Offaly in die USA aus. Ein Pfarrer hat in den Kirchenbücher den Beleg gefunden und gibt den Fernseh-Reportern Auskunft. Interviews aus Moneygall.


Und die Iren wären nicht die Iren, hätten sie nicht einen eigenen Song dazu geschrieben: ‘There’s no one as Irish as Barack O’Bama’. Hier in der a capella – Kneipen – Version.

Die Amerikaner haben noch einen drauf gesetzt und zu dem unglaublich schmalzigen ‘Danny Boy’ einen Obama-Text gedichtet. Das ganze wurde im Wahlkampf groß inszeniert.

Gibt es etwas Irischeres als einen Leprechaun? Nur einen Obama als solchen.
Die irische Schreibweise seines Namens wäre vermutlich Badhraic Ó Bámaigh.

Geschrieben von kuec55

November 8, 2008 um 9:21 vormittags

Veröffentlicht in Folk, Kurioses, Politik von unten

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